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96-Dauerkarte wird teurer
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Stadion 96-Dauerkarte wird teurer

...um weniger als drei Prozent. Neue AGB. Verhandlungen über Ultra-Blöcke.

Hannover. Neue Dauerkartenpreise bei 96 - bis auf das Familienticket wird es für alle Tribünen teurer. Die Preiserhöhung fällt aber moderat aus, weniger als drei Prozent schlägt der Klub drauf. „Das ist wie in einer Lotterie“, erklärt 96-Chef Martin Kind. „Wir hätten auch höher rangehen können.“

Die Stehplatzdauerkarte in der Nordkurve kostet jetzt 185 statt 180 Euro. Für die Westtribüne Oberrang (W 13 bis 16) werden 570 statt 550 Euro fällig. Südtribüne (S­1 bis 5, S 10 bis 13) 355 statt 345 Euro. Ostribüne unten 555 statt 540 Euro.

„Wir wollten keinem wehtun“, erläutert Kind. „Unser Publikum bildet ein breites Spektrum der Gesellschaft ab“, sagt der 96-Boss, „und da können viele nicht jeden Preis zahlen.“

Billiger geworden ist das Familienticket - nur noch 740 statt wie bisher 770 kostet diese spezielle Dauerkarte. 96 wirbt um die Jüngsten, mit strategischem Hintergrund - Kinder von heute sind Käufer von morgen. „Wer in jungen Jahren eine emotionale Bindung zum Verein aufbaut, der wird die auch behalten“, meint Kind.

Bis zum 6. Juli können Dauerkartenbesitzer der vergangenen Saison ihr Ticket für die neue Saison verlängern. Am 7. Juli beginnt der freie Verkauf. Ausgenommen von der Verlängerung sind die Ultra-Problemblöcke N 16/17 im Nordoberrang. Da behält 96 noch den Daumen drauf. „Da ist die Wandlung noch offen“, sagt Kind. „Das müssen wir erst vertieft analysieren.“ 900 Plätze gibts in den beiden Blöcken. Kind macht aber Unterschiede. „Wir wollen nicht 600 Leute vor den Kopf stoßen, nur weil 300 Ärger machen.“

„Es laufen darüber mit der Roten Kurve noch Gespräche“, weiß Stadionchef Thorsten Meier. Kommende Woche soll es ein weiteres Treffen geben.

96 verändert auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nach dem Theater mit der gemeinsamen Anreise zum Spiel in Braunschweig. Zehn Fans hatten 96 auf Herausgabe der Tickets verklagt und Recht bekommen. „Sie haben sich auf die AGB berufen, das heißt im Umkehrschluss, dass wir die AGB ändern mussten“, erklärt Kind. „Der Verein hat mehr Spielräume bei der Herausgabe der Tickets“, berichtet Meier. Er weiß auch: „Eine Auswärtsdauerkarte gibts nicht mehr.“

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